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Psychologischer Berater

Elterntrainer

Familienorientierte Hilfe

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Familienorientierte Hilfen

Entwicklung von Persönlichkeitsstrukturen

Dynamik der Beziehungen
Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie (Einstellungen, Gruppenprozesse, Gruppendynamik), Lerntheorien
Persönlichkeitsmodelle der Tiefenpsychologie
Verhaltensbeobachtung
Selbsterfahrung / Supervision (Schwerpunkt: Gruppendynamik)

Ambulante Hilfen zur Erziehung nach §§ 27 ff. KJHG:

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

SPFH richtet sich an Familien in konfliktreichen Lebenslagen und bezieht alle Familienmitglieder gleichermaßen ein.

Durch die intensive und längerfristige Betreuung innerhalb der Familie werden die Selbsthilfepotentiale der einzelnen Familienmitglieder gestärkt und die Chancen einer erfolgreichen Alltagsbewältigung verbessert.

Individuell terminierte wöchentliche Besuche ermöglichen die Entwicklung, bzw. Reaktivierung von Handlungsmöglichkeiten bei Erziehungs-, Beziehungs-, sozialen und materiellen Problemen.

Durch die Zielsetzung, Fremdunterbringungen von Kindern zu vermeiden, stellt SPFH eine präventive Hilfeform dar.

Das Aufgabengebiet der SPFH umfasst:

      • Beratung in Erziehungsfragen
      • Sicherung der sozio-ökonomischen Lebenssituation
      • Lösung von Konflikten und Krisen
      • Wiederherstellung von tragfähigen Familienbeziehungen
      • Beratung und Vermittlung bei Kontakten zu anderen Institutionen
      • Einbindung der Familienmitglieder in das soziale Netzwerk vor Ort
      • Begleitung bei der Rückführung von Kindern in die Familie

Die Hilfe ist i.d.R. auf 2 Jahre begrenzt und gliedert sich in eine Diagnosephase (ca. 3 Monate), eine Hauptphase (ca. 1 ½ Jahre) und eine Auslaufphase (ca. 3 Monate).

Auftragsgrundlage der SPFH ist § 31 KJHG.

 

Unterstützende Familienhilfe (UFH)

Der Schwerpunkt der UFH liegt in der alltagspraktischen Unterstützung und der pädagogischen Begleitung der Kinder, so dass der Verbleib der Kinder in der Familie gesichert wird.

Die Hilfe wendet sich an Familien, in denen die Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit begrenzt sind und die nur über bedingt entwicklungsfähige Selbsthilferessourcen verfügen.

Grundsätzlich sollte die positive Beziehung zwischen Eltern und Kindern tragfähig sein und die Übernahme der Verantwortung durch die Eltern für das Kindeswohl erkennbar sein.

Das Aufgabengebiet der UFH umfasst:

      • Altersgemäße Förderung der Kinder
      • Erkennen und Begleiten von Entwicklungsstörungen und -rückständen
      • Begleitung und Verbesserung der schulischen Situation
      • Anleitung zur sinnvollen Freizeitgestaltung
      • Begleitung von Arztbesuchen
      • Anleitung zur Gesundheitsversorgung und Hygiene
      • Hilfestellung bei der Persönlichkeitsentwicklung

Die UFH kann sich an eine SPFH anschließen und ist langfristig angelegt. Die Kontakte zwischen der Fachkraft und der Familie erfolgen durch individuell vereinbarte Termine.

Auftragsgrundlage der UFH ist § 27 KJHG.

 

Erziehungsbeistandschaft (EB)

 

EB unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen und belastenden Lebenssituationen.

Der Schwerpunkt der Hilfe liegt in der Zusammenarbeit mit dem Kind, bzw. Jugendlichen mit dem Ziel, die Verselbstständigung unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes zu fördern und den Lebensbezug zur Familie zu erhalten.

Elterngespräche werden bei Bedarf durchgeführt.

Das Aufgabengebiet der EB umfasst:

      • Förderung von tragfähigen Familienbeziehungen
      • Förderung des Selbstwertgefühls
      • Entwicklung persönlicher Lebensperspektiven
      • Hilfe bei schulischen Problemen und Planung der Berufsausbildung
      • Förderung des positiven Sozialverhaltens
      • Unterstützung beim Aufbau sozialer Beziehungen
      • Vermittlung und Beratung bei Kontakten zu anderen Institutionen

Die EB ist langfristig angelegt (ca. 1 ½ - 2 Jahre) und gliedert sich ebenfalls in eine Diagnosephase, eine Hauptarbeitsphase und eine Auslaufphase. Die Kontakte zwischen der Fachkraft und dem Kind, bzw. Jugendlichen erfolgen durch individuell vereinbarte Termine, die nach Absprache zu Hause oder in unseren Räumlichkeiten stattfindet.

Auftragsgrundlage der EB ist § 30 KJHG

Meine Rechte als Kind

    • Ich habe das Recht, meine Gefühle loszulassen
    • Ich habe das Recht, meine Wünsche und Bedürfnisse gegenüber Menschen zu sagen
    • Ich habe das Recht, Fehler zu machen und die Folgen zu tragen
    • Ich habe das Recht, anderen eine Bitte abzuschlagen, ohne mich schuldig zu fühlen und für egoistisch zu halten
    • Ich habe das Recht, meine Meinung zu ändern
    • Ich habe das Recht, „unlogisch“ zu sein
    • Ich habe das Recht, selber zu entscheiden, ob ich das, was mir andere als Fehler vorwerfen, ändern will
    • Ich habe das Recht, selber zu beurteilen, ob ich für die Lösung der Probleme anderer Menschen mitverantwortlich bin
    • Ich habe das Recht, Fragen nicht zu beantworten
    • Ich habe das Recht, zu sagen: „Ich weiß nicht“, wenn andere sagen: „Was wäre, wenn alle so dächten wie du?“
    • Ich habe das Recht zu sagen: „Ich verstehe nicht“
    • Ich habe das Recht, NEIN zu sagen, ohne dieses NEIN zu begründen

 

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